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Unsere Region

 

Oderbruchdörfer:

 

Mit der Entwässerung des fruchtbaren Oderbruchs ist die wirtschaftliche Bedeutung der alten Oderbruchdörfer gewachsen und die Neulandgewinnung in den Jahren 1747 bis 1753 forderte die Gründung neuer Dörfer.Während der Hauptbauzeit 1753 bis 1756 wurden 25 Siedlungen aufgebaut und bezogen. Sechs weitere Wohnplätze entstanden während des Siebenjährigen Krieges 1756 -1763 und zwei bis 1776. Die Haupterwerbsquelle der Kolonisten dieser Dörfer war die Landwirtschaft.

König Friedrich Wilhelm I. sah die Verheerungen, die das Oderwasser angerichtet hatte, sah aber auch zu gleicher Zeit, daß die geschickt eingedeichten Besitzungen seines Staatsministers von Marschall auf Ranft von diesen Verheerungen wenig oder gar nicht betroffen worden waren. Was er in Ranft im kleinen so glücklich ausgeführt sah, mußte bei größeren Mitteln und Anstrengungen auf der ganzen Strecke des Oderbruches, zwischen Frankfurt und Oderberg, möglich sein, und energisch wie er ans Werk gegangen war, das große havelländische Luch trockenzulegen, war er jetzt nicht minder entschlossen, auch das Oderbruch zu einem nutzbaren Fleck Landes zu machen.

Er nahm die Sache persönlich in Angriff und beauftragte seinen Kriegsrat Harlem, einen Holländer, der sich schon durch ähnliche Wasserbauarbeiten ausgezeichnet hatte, ihm ein Gutachten einzureichen, ob das Oderbruch auf seiner ganzen Strecke eingedämmt und gegen Überschwemmungen gesichert werden könne. Harlems Gutachten lautete dahin: "daß das allerdings geschehen könne; daß die Arbeit aber schwierig, weit aussehend und kostspielig sei."

Dem König schien dies einleuchtend, und so vertagte er sein Unternehmen, dessen Wichtigkeit er sehr wohl erkannte, mit den Worten: "Ich bin schon zu alt und will es meinem Sohn überlassen."

Es ist anzunehmen, daß Friedrich II. von dieser Äußerung seines Vaters Kenntnis erhielt und Veranlassung daraus nahm, bald nach seinem

Regierungsantritt, einerseits zur Entwässerung, andererseits zur Eindeichung des Bruches Veranstaltungen zu treffen. Dies geschah nach Beendigung des zweiten Schlesischen Krieges.

Der Plan beinhaltete drei Hauptpunkte:

1. der Oder einen schnellen Ablauf zu verschaffen,

2. die Oder mit tüchtigen Dämmen einzufassen,

3. das Binnenwasser aufzufangen und abzuführen.

 

Quelle: "Wandern durch die Mark Brandenburg", ("Die Verwallung") Theodor Fontane

 

Blick ins Oderbruch


Route:

  • Von Seelow nach Neuhardenberg über Altfriedland, Gottesgabe, links von der B 167 abbiegen, von Neufriedland, Wuschewier, Sietzing, Neubarnim, Neulewin, Neutrebbin, nach Kunersdorf

 

Schloss Neuhardenberg

 

 

Naturschutzgebiet Adonishänge:

 

Im April blühen die goldgelben Adonisröschen (Adonis vernalis), die Wiesenküchenschelle und das Sandfingerkraut, im Mai Salbei, gelbes Mädesüß und die Sonnenröschen.

 

Verschiedene Routen sind möglich:

 

  • Seelow - Lebus - Reitwein,
  • Seelow - Carzig - Mallnow - Lebus

 

 

Feldsteinkirchen auf dem Höhenland:

 

Seit dem 13. Jahrhundert erfolgte die Kultivierung des Höhenlandes, Klöster und Ritterorden der Templer bekamen umfangreichen Grundbesitz.

 

Route:

  • Von Seelow nach Dolgelin, Alt Mahlisch, Lietzen, Dorf-Komturei, Falkenhagen, Petershagen, Heinersdorf,  Tempelberg, Marxdorf, Neuentempel, Görlsdorf nach Worin.

 

 Falkenhagen

 

  

 

Ausflugsziele in der Umgebung:

 

 

 

Weitere Informationen und Kontakte unter: 

 

 

http://www.oderbruch-tourismus.de/