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Führung auf den Spuren von Theodor Fontane in Tamsel: Die Insel der Kalypso - Friedrich und die schöne Eleonore von Wreech

08.09.2018 um 14:00 Uhr

Die Insel der Kalypso: Kronprinz Friedrich und die schöne Eleonore von Wreech in Tamsel. Die Hausherrin, verschaffte Friedrich „Aufheiterung in ländlicher Stille“. Eine Liaison die nur von kurzer Dauer sein sollte. Theodor Fontane hat es besucht.

 

Jenseits der Oder bot sich dem Dichter Theodor Fontane eine reichhaltige Geschichte und ein schillernder Stoff, den er dankbar aufgriff. Das Schloss Tamsel ist eng mit der Geschichte bekannter preußischer Familien verbunden, namentlich den Schönings, den Wreechs, den Dönhoffs und den Schwerins. Im Gegensatz zu manch anderem Schloss in der Mark hat Tamsel nicht nur eine Blütephase erlebt.

 

Schlosspark von Tamsel und dem Denkmal für Friedrich der Große

 

Während seines erzwungenen Aufenthaltes in Küstrin konnte der Kronprinz Friedrich im Duldungsjahr 1731 ausreiten und traf so auf das nur wenige Kilometer entfernte Tamsel. Dabei lernte er die Hausherrin Eleonore von Wreech kennen. Weitere Besuche folgten, aus denen sich ein persönlicher Briefwechsel ergab. In seinen Erzählungen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschrieb Theodor Fontane die Geschichte.

 

Schloss Tamsel

 

Das Schloss Tamsel wurde im 17. Jhd. als ein Barockschloss erbaut, welches nach späteren Um- und Ausbauten bis heute erhalten ist. Im Schloss sind viele architektonische Details, darunter Fußböden und Kamine erhalten geblieben.

 

Neben dem Schloss steht eine neogotische Kirche nach einem Entwurf von Elchner, dem Mitarbeiter des bekannten Baumeisters Schinkels. Das Innere der Kirche ist schlicht. In der Stammkapelle von Schoenings befinden sich jedoch zwei architektonisch wertvolle Grabmäler, welche für ein Meisterwerk des brandenburgischen Barocks gehalten werden.

 

Der zu Ende des 17. Jhds als französischer Garten angelegte Barockpark wurde in einen englischen Garten mit zahlreichen Gartenbauten – Steinen, Sockeln, Lauben und Denkmälern – umgewandelt. Sie knüpften an den sog. Sentimentaltrend an. Im Park wurden exotische Bäume angepflanzt, die bis heute erhalten geblieben sind. Eine besondere Attraktion bildet ein großer japanischer Goldfruchtbaum mit einem Umfang von 450 cm vor dem Schloss.

 

Ein interessantes Beispiel für die Gebrauchsarchitektur sind die Gebäude des Vorwerks (eine neogotische Schmiede, ein Taubenhaus und Medaillons mit Tierbildnissen).

 

Dauer der Exkursion:

ca. 60 Minuten, je nach Interesse der Teilnehmer auch etwas länger.

Preis:

7,50 € pro Person, inkl. MwSt.

Treffpunkt:

Vor dem Schloss Tamsel an der Informationstafel

Anmeldung

Bitte benutzen Sie unser Anmeldeformular.

Tipp:

Spaziergang durch das Küstriner Pompeji

   

Achtung:

Denken Sie bitte an festes Schuhwerk. Das Gelände ist nicht befestigt. In den Sommermonaten nehmen Sie sich bitte etwas zu trinken mit. Anti-Mücken-Spray kann auch nicht schaden.

 

 
 

Veranstaltungsort

Schloßpark & Kirche Tamsel

Telefon (033479) 547845 Besucherservice

E-Mail E-Mail:
www.tamsel.de
www.facebook.com/Tamsel.travel Tamsel - Dąbroszyn

 

Veranstalter

Klaus Ahrendt
Reiseleiter / Gästeführer (IHK)

Feldstraße 3 d
15306 Seelow

Telefon (0151) 238 60 510

E-Mail E-Mail:
www.klaus-ahrendt.de Gästeführer

 

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