Gedenkstätte Seelower Höhen

Horst Drewing
Horst Drewing
Horst Drewing

Unmittelbar nach der Einahme von Berlin erhielt der sowjetische Bildhauer Major Lew Kerbel von Marschall Shukow den Auftrag, innerhalb kürzester Zeit auch in Seelow ein Denkmal zu errichten, das "an den ruhmvollen Weg" seiner Truppen erinnern sollte. Bereits am 27.11.1945 wurde es eingeweiht.

 

In der Zwischenzeit schufen Soldaten der Roten Armee und Seelower Bürger eine würdevolle Ruhestätte für gefallene Rotarmisten, die in den folgenden Jahren erweitert wurde. Anfang der 70er Jahre fand im Zuge des Aufbaus einer Gedenkstätte auch die Außenanlage eine Erweiterung und Veränderung statt. 

Ein Museum enstand, dessen äußere Hülle mit etwas Phantasie an einen Bunker erinnert. Ein Panzer T-34/85, der Geschosswerfer BM 13, auch "Katjuscha" oder "Stalinorgel" genannt, Geschütze und Granatwerfer, sowie ein Flakscheinwerfer stehen für die Waffen, die damals den Sieg, aber auch den tausendfachen Tod und die Verwüstung des Territoriums brachten.

 

Dieser international bedeutsame Erinnerungsort erhielt 2012 eine neue Dauerausstellung mit modernen Medien und in der denkmalgeschützten Außenanlage mehrsprachige Informationstafeln, sowie eine Audioführung.

Themen sind die Kämpfe im Winter und Frühjahr 1945, deren Folgen, und die wechselvolle Geschichte des Gedenkortes bis in die Gegenwart.

 

Ein Museumsshop bietet Fachliteratur, regionale historische und touristische Publikationen. Weitere Angebote wie Führungen, Exkursionen, Vorträge finden Sie auf der Internetseite der Gedenkstätte.

 

Anschrift: 

Küstriner Straße 28

15306 Seelow 

Telefon: (03346) 597

E-Mail:

Homepage: www.seelowerhoehen.de

 

Der Förderverein Zeitreise Seelower Höhen e.V. betreut die Anlage. 

 

Zeitreise Seelower Höhen e.V.

Breite Straße 36

15306 Seelow 

E-Mail:

Homepage: www.histograf.de