Füreinander

 

 

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Ortsteile

Johann Müller

ORTSTEIL WERBIG

 

Der nord-östlich von Seelow liegende Ort Werbig mit einer Einwohnerzahl von zur Zeit 600 Bürger und Bürgerinnen wurde im Zuge der Gemeindegebietsreform im Oktober 2003 in die Stadt Seelow eingemeindet.

 

Das Dorf Werbig, das im Jahr 1244 erstmals schriftlich erwähnt wurde, liegt  direkt am Fuße des Abhanges der Seelower Höhenstufe. Diese günstige Lage bietet bei klarem Wetter den Blick über das Oderbruch.

 

Im Jahr 1921 hat der Gutsbesitzer A. Erdmann auf seinem Grundstück das Werbiger Denkmal für Friedrich den Großen errichet. Herr Erdmann war ein sehr großer Verehrer Friedrich des Großen. Nach den geschichtlichen Überlieferungen hat Friedrich der Große von einer Anhöhe bei Werbig, den bekannten Ausspruch getan „Hier hab ich im Frieden eine Provinz erobert, die mich keinen Soldaten gekostet hat.“ Das Denkmal wurde vom Baumeister Neumann aus Seelow entworfen und von der Baufirma Oberländer aus Letschin gebaut worden. Auf dem 2 Meter hohen Natursteinsockel war der ca. 50 Zentner schwere Findling aufgesetzt worden. Der Findling wurde auf in der Nähe des befindlichen Ackern bzw. Windmühle gefunden. Auf diesem Findling wurde ein Relief-Brustbild von Friedrich den Großen angebracht.

 

Die Inschrift lautet: FRIEDRICH DER GROSSE

"Hier hab ich im Frieden eine Provinz erobert, die mich keinen
Soldaten gekostet hat." 
1746 – 1753


Die dazugehörigen Ortsteile Neu- und Altlangsow liegen in unmittelbarer Nähe zu Werbig, an der Ortsverbindungsstraße von Seelow nach Zechin, und erstrecken sich weit in das Flachland des Oderbruchs.

 

 

Johann Müller

ALTLANGSOW

 

Altlangsow, das erstmals unter den Namen Lanxow im Jahr 1405 erwähnt wurde, verfügte über eine Kirche, diese kombinierte Kirche und Schule wurde in den zurück liegenden Jahren aufwändig rekonstruiert.

 

Heute beherbergt sie das Schul- und Bethaus und ist der ganze Stolz der Altlangsower.

Horst Drewing

NEULANGSOW

 

Die aus der Gründungszeit stammende Kirche vom etwa 300 Jahre jüngeren Ortsteil Neulangsow wurde im Zuge der schweren Kampfhandlungen um die Seelower Höhen im April des Jahres 1945 zerstört.

 

Neulangsow gehört zu den Kolonistendörfern die nach der Trockenlegung des Oderbruchs von Friedrich dem Großen nach 1764 angelegten wurden.

 

Die Kirche ist vermutlich vor 1800 gebaut worden.

Der Grundriss war ein einfaches Rechteck. Das Mauerwerk war aus verputztem Backstein. In der West-, Ost- und Nordwand befanden sich jeweils zwei schlanke rechtwinklige Fenster. Auf der Südseite waren es 3 Fenster. In der Nordseite befand sich der Eingang in die Kirche

Im Inneren befanden sich zwei Reihen Holsäulen mit einem quadratischen Querschnitt zur  Stützung der Balkendecke. Der Bau und Innenausstattung waren aus der friderizianischen Zeit. In der Kirche befand sich eine Orgel aus dieser Zeit. Der Kirchturm war vom 1. Obergeschoss in quadratischer Form aus Holz gebaut worden. Die Spitze war ein Achteck mit Ziegeln bedeckt.  Im Kirchturm befand sich eine Glocke aus der Gießerei Großheim aus Königsberg in der Neumark aus dem Jahr 1819, mit einem Durchmesser von 93cm. Die Kirche wurde wie viele andere Kirchen im Oderbruch beim Angriff auf die Seelower Höhen 1945 zerstört und ist nicht wieder aufgebaut worden.

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Ortsvorsteher

Wolfgang Kadler

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