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Anne Frank Museum

14.04.2014

Ausflug nach Berlin zum Anne Frank Museum

am 14.04.2014

 

 

Als wir in Berlin ankamen, wurden wir zuerst in zwei Gruppen aufgeteilt.

Nun begrüßte uns eine Frau des ‘Anne Frank’ Hauses, die mit uns einen Rundgang durchs ‘Jüdische Viertel’ machte. Zuerst gingen wir auf den jüdischen Friedhof, der heutzutage keiner mehr ist. Nach dem 2. Weltkrieg wurde ein Park draus gemacht. Jetzt steht da nur noch ein Grabstein, dieser ist von Moses Mendelssohn, auf dem viele kleinere Steine lagen. Man erklärte uns, die Juden legten Steine statt Blumen auf die Gräber, da Blumen verwelken und Steine symbolisch unendlich sind. Man darf auch nicht vergessen, auf jüdischen Friedhöfen müssen Jungen/Männer immer eine Kopfbedeckung tragen. Daran haben wir uns natürlich auch gehalten.

Vor dem Park stand eine große Plattform, auf dieser standen menschliche Figuren aus Stein. Diese sollten die Befreiten aus den Konzentrationslagern darstellen.

Eigentlich sollte diese Plattform in Ravensbrück stehen, jedoch ist es dazu nicht gekommen und  sie verweilt nun hier in Berlin.

Wir wunderten uns schon die ganze Zeit, warum auf dem Boden verteilt einige Backsteinstreifen zu sehen waren…

Unsere Leiterin erklärte uns, diese kennzeichnen die ehemaligen Kellerräume des ‘Jüdischen Sammellagers’.

Erst war es ein Altersheim, zur Kriegszeit ein Sammellager für Juden, und zum Schluss ein Gefängnis, später wurde es jedoch abgerissen. Nur noch die braun-roten Backsteine auf dem Boden erinnern, dass dort mal eines stand.

Wir gingen weiter zum ‘Jüdischen Gymnasium’.

Dieses ist uns zwischen den anderen Gebäuden kaum aufgefallen, da es wie jedes andere normale Wohnhaus aussieht. Diese Schule ist heutzutage noch aktiv. Auf diese gehen heute nicht nur jüdische Kinder, auch Kinder mit anderen Glaubensrichtungen.

Da schon viele Anschläge auf sie verbracht wurden, wird sie polizeilich überwacht.

Wir gingen weiter zu einem großen Baum, hinter dem ein großes Wohnhaus stand. Es hatte viele Einschusslöcher, diese stammen vom 2. Weltkrieg.

Dieses Gebäude ist das einzige, das nach der Rekonstruktion erhalten geblieben war, trotz der ganzen Beschädigung. An der Wand des Hauses war ein ‘Bilderrahmen’ aus Stahl.

Wenn das Haus einmal restauriert werden soll, sollen die Einschusslöcher, die sich im Rahmen befinden, erhalten bleiben, als Andenken an den Krieg.

Am Boden befanden sich noch 3 Stolpersteine.

Diese sollen an die Bewohner während der Kriegszeit erinnern.

Im Anschluss an den Rundgang erfuhren wir im Museum viele interessante und

Bewegende Fakten über Anne Frank und die Zeit, in der sie lebte.

Dieser Museumstag hat uns alle sehr beeindruckt.