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Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Der 27. Januar ist kein Gedenktag im üblichen Sinn, er ist ein Tag zum Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit, aber auch über die Gegenwart und Zukunft.

Darauf nahm Klaus Richter in seiner Rede Bezug. Er erinnerte an ehemalige jüdische Mitbewohner aus Seelow. Sie fielen dem Terror der Nazis zum Opfer. Seelow erinnert mit den Stolpersteinen an sie. 79 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau beobachten wir wieder ein Erstarken des Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenhasses. Jeder sollte sich seiner eigenen Verantwortung bewusst sein und derartigen Erscheinungen  überall entschieden entgegen treten.

So sagte Bundespräsident Herzog 1996 „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

„NIE WIEDER IST JETZT“ 

Etwa 35 Personen waren in diesem Jahr auf der jährlich von den Linken in Seelow organisierten Gedenkveranstaltung. Erfreulich ist die steigende Zahl und dass es nicht nur Teilnehmer und Teilnehmerinnen  aus Seelow sondern auch aus dem Umland sind. Unter den Teilnehmenden waren auch der Seelower Bürgermeister Robert Nitz und Abgeordnete von drei der Fraktionen aus der Stadtverordnetenversammlung Seelow anwesend. Nach einem Augenblick des Schweigens legten wir Blumen zum Gedenken an die Opfer des Faschismus am Ehrenmal nieder.  

Termine

04.03. / Ortsbeirat Werbig

19.00 Uhr / Remise Neulangsow

 

05.03. / Hauptausschuss

18.30 Uhr / Kulturhaus Seelow

 

19.03. / Stadtverordnetenversammlung

18.30 Uhr / Kulturhaus Seelow

 

VERANSTALTUNGEN
Veranstaltungsflyer

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